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Die Bewegungsverzögerung ist die Verzögerung zwischen der Bewegung Ihrer Hand und dem Sehen des Fadenkreuzes. Im Gegensatz zur Klicklatenz lässt eine hohe Bewegungsverzögerung Ihr Zielen 'schwammig' oder getrennt erscheinen.
Dein Sensor nimmt Bilder der Oberfläche (Bildrate) auf und berechnet die Bewegung. Dann wartet er auf den USB-Poll (Polling Rate), um diese Daten zu senden. Eine 1000Hz Maus sendet Daten alle 1ms. Eine 125Hz Büromaus wartet 8ms. Diese Verzögerung addiert sich zur Bildwiederholrate deines Monitors.
Bei sehr hohen DPIs (oft über 3000 oder 10000, je nach Sensor) führen Mäuse 'Smoothing' oder Ripple-Control ein, um Jitter herauszufiltern. Diese Verarbeitung fügt Latenz hinzu. Für das reinste Gefühl sollten Sie Ihre DPI angemessen halten (unter 3200 ist normalerweise sicher für moderne Sensoren).
Neuere Mäuse bieten 4000Hz (0.25ms) und 8000Hz (0.125ms) Polling. Während der numerische Rückgang der Latenz im Vergleich zu 1000Hz (1ms) gering ist, wird die Bewegung häufiger aktualisiert, was Mikroanpassungen auf Monitoren mit hoher Bildwiederholrate (240Hz+) flüssiger erscheinen lässt.